Willst du abwarten, bis sich all deine Geldprobleme einfach in Luft auflösen – vielleicht, weil der Staat für Umverteilung sorgt? Oder so? Es gibt einen besseren Weg. Du lernst, deine finanziellen Belange selbst in die Hand zu nehmen. Das ist nicht nur einfach, aber warum du es trotzdem unbedingt tun solltest, sag ich dir jetzt.

Durch staatliche Regeln und veränderte Gesetze könnte man doch finanziell alles zum Guten wenden: So wären zum Beispiel die Stärkung der Tarifbindung, die Erhöhung des Mindestlohnes, höhere Hartz IV-Sätze und die stärkere Besteuerung von Spitzeneinkommen und sehr hohen Erbschaften politisch umsetzbare Möglichkeiten.

Regel deine finanziellen Belange selbst!

Ich zeige dir, dass – und wie – du dich selbst um mehr eigenes Geld kümmern kannst. Wie du deine finanziellen Belange endlich selbst in die Hand nimmst. Egal, ob du bisher über viel Geld oder wenig Geld verfügst. Du kannst deine Energie in etwas Erfolgversprechenderes investieren als zu jammern, zu wüten und den Staat, dein Pech oder die allgemeine Ungerechtigkeit des Systems oder des Lebens anzuklagen. Die Missstände zu sehen, ist das eine. Diese sehe ich sehr deutlich. Und gerade deshalb frage ich dich:

Was willst du jetzt und konkret für dein Leben tun, um mehr Geld in deinem Leben zu haben? Um bei der nächsten Mieterhöhung nicht mehr in Stress zu geraten und durch eine gute Reserve in einem entspannten Lebensgefühl zu bleiben, weil du weißt: Es könnte morgen die Waschmaschine kaputtgehen, es könnten Zusatzkosten für eine Klassenreise für die Tochter anstehen und du hättest sogar noch Geld übrig, um für ein soziales Projekt zu spenden, das dir seit Jahren am Herzen liegt.

Was möchtest du tun, um in ein paar Jahren oder Jahrzehnten, wenn du nicht mehr arbeiten wirst, genug Geld für dein Leben und einige Sonderinvestitionen in deine Gesundheit zur Verfügung zu haben?

Warum es so schwer ist, Eigenverantwortung zu übernehmen

Kümmere dich selbst um deine finanziellen Belange, denn es tut niemand sonst. Das klingt vielleicht hart, vor allem, wenn du mit dem Anspruch lebst, dass der Sozialstaat schon für dich sorgen wird. Wir alle sind in einem Sozialstaat aufgewachsen, in dem wir grundsätzlich gut abgesichert sind. Bei allen bestehenden Mängeln, die ich nicht leugnen will, sind wir zum Beispiel im Krankheitsfall alle versorgt und das Rentensystem funktionierte viele Jahrzehnte lang auch hervorragend. Niemand fällt hier komplett raus, niemand muss in unserem Land verhungern und niemand muss ohne medizinische Hilfe bleiben. Man bekommt sogar Hilfe dabei, Antragsformulare für diese Leistungen auszufüllen. Niemand wird leugnen, dass wir ein gutes soziales und medizinisches Sicherungssystem haben. Wir wachsen also in dem Bewusstsein auf, dass der Staat für uns sorgt.

In der Theorie ist unser Sicherungssystem gut – doch in der Praxis kommen neue Herausforderungen

Doch nun kommt eine neue Situation auf uns zu. Durch die veränderte Altersstruktur, also die Altersverteilung der Bevölkerung, wird das Rentensystem in Zukunft nicht mehr funktionieren. Das ist zwar keine ganz neue Erkenntnis, doch sie ist noch immer nicht im Bewusstsein aller Menschen angekommen. Du hast bestimmt schon mal in einem Diagramm diese merkwürdige Form gesehen, die sich durch die Altersverteilung bei uns ergibt. Diese wird in einer sogenannten Alterspyramide dargestellt. Auf der X-Achse ist der Anteil der Menschen in einem bestimmten Lebensalter abgebildet, auf der Y-Achse das Lebensalter der Menschen. Durch die Anordnung der Y-Achse in der Mitte der X-Achse werden in die eine Richtung der X-Achse die Anteile der Frauen und in die andere Richtung der X-Achse die Anteile der Männer dargestellt. In den allermeisten Industriestaaten hat sich die Altersstruktur aufgrund der verringerten Sterblichkeit, der gestiegenen Lebenserwartung und der gesunkenen Geburtenrate von der ursprünglichen Form einer Pyramide weg entwickelt.

Die Überalterung zwingt dich regelrecht, deine finanziellen Belange selbst zu regeln

Die Alterspyramide in Deutschland zeigt heute eine Urnenform. Wie in vielen anderen, ökonomisch hoch entwickelten Industriestaaten zeigt diese Form eine Verdickung weiter oben. Durch eine niedrige Geburtenrate und das dadurch voranschreitende Abnehmen der jüngeren Jahrgänge kommt es zur Überalterung unserer Gesellschaft. Es entsteht ein Überhang älterer Menschen, die zudem eine hohe Lebenserwartung mit einer erst spät einsetzenden hohen Sterberate haben. Längst sieht die Alterspyramide also nur noch in einigen Entwicklungs- und Schwellenländern pyramidenförmig aus.

Es läuft doch

Doch was rede ich? Wir haben alle schon mal davon gehört, gelesen und diese Altersstruktur auf irgendeinem dieser pessimistisch stimmenden Diagramme gesehen. Man hat dadurch eine vage Idee, die man wiederum auch liest oder hört, dass später nicht mehr genug arbeitende Bevölkerung da sein wird, die in die Rentenkassen einzahlt, so dass die Renten der vielen alten Menschen nicht mehr bezahlt werden können. Aber es wirkt irgendwie doch abstrakt. „Es läuft doch“, denken die meisten. „Die alten Eltern leben doch ganz gut, es wird schon irgendwie weitergehen. Der Staat wird’s schon richten“. So bleibt man passiv und/oder lässt sein hart verdientes Geld auf dem Sparbuch liegen, wo es ohne Zinsen und mit Inflation jeden Tag weniger wird. Es ist wie ein Stillhalten und Den-Kopf-Einziehen. Abwarten und Tee trinken.

Woran liegt es, dass so viele den Kopf einziehen?

Ich würde die Leute am liebsten schütteln, auch diejenigen unter meinen Teilnehmern, die in meine Investment Akademie kommen und das Gelernte nicht umsetzen. Einige sitzen erst hoch motiviert an den zwei Tagen im Seminar, nehmen die ersten Male bei den wöchentlichen Live-Webinaren teil, in denen sie ein Jahr lang mit allen Details lernen, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Aber nach ein paar Wochen lässt der Elan nach. Schließlich tauchen sie ab. Woran liegt das?

Das Mindset entscheidet, wie erfolgreich du deine finanziellen Belange regelst

Da viele sehr erfolgreich mit meinem System Geld verdienen, egal ob sie gut in Mathe sind oder nicht, egal ob sie mit 100.000 oder mit 1.000 Euro starten, gibt es für mich nur eine Erklärung: das Mindset. Wer sein Geld doch lieber auf dem Sparbuch liegen und durch die Inflation entwerten lässt, muss innere Blockaden haben, die ihn daran hindern, sich eigenverantwortlich um sein Geld zu kümmern. Genau deshalb geht es hier so ausführlich um diese inneren Hemmnisse und um ein gutes Geldverhalten, mit dem wir ein neues Mindset entwickeln können. Wir müssen psychische Entwicklungsarbeit leisten, um offen zu werden für neue Wege des Geld-Generierens.

Meine düstere, aber realistische Zukunftsprognose möchte ich hier kurz einmal äußern: Wer sich nicht selbst um seine Finanzen kümmert, wird als Siebzig- bis Achtzigjährige/r tatsächlich bettelnd durch die Straßen laufen. Nicht in einem düsteren Science-Fiction-Film, sondern in der Realität. Nicht in hundert Jahren, sondern in dreißig Jahren.

Das kann nur heißen: Bitte nimm deine Finanzen jetzt selbst in die Hand! Sichere dich ab, am besten ab sofort.

Über den Autor: Philipp J. Müller

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